ein beliebter Frühblüher: der Blaustern (Scilla bifolia)
1 Comment Published by mk 16. März 2008 in weitere ArtenEs ist wieder so weit: der Blaustern (Scilla bifolia) blüht. Von sporadischen Einzelfunden abgesehen, hat er in der Rhön nur ein Vorkommen, aber das ist dafür umso bekannter: der Arzberg in der thüringischen Rhön, der deshalb manchmal auch »blauer Berg« der Rhön genannt wird. Aus der Ferne sieht er freilich nicht blau aus, denn so dicht stehen die Blausterne auch wieder nicht. Das Vorkommen am Arzberg liegt recht isoliert an der Nordgrenze der Gesamtverbreitung dieses zierlichen Liliengewächses, und das arealkundliche Rätsel dieses Vorkommen ist noch nicht gelöst. Was hat der Arzberg, was die zig anderen Vulkankegel der Rhön nicht haben? Vielleicht das namensgebende Erz?
Die Blausterne blühen am Arzberg im zeitigen Frühling, meist in der zweiten Märzhälfte, je nach Witterung auch deutlich früher oder später. In den artenreichen Laubwäldern des Basaltkegels blühen um diese Zeit auch zahlreiche weitere Knollengeophyten wie Hohler Lerchensporn (Corydalis cava), Märzenbecher (Leucojum vernum) und Wald-Goldstern (Gagea lutea). Das bunte blau-weiß-rot-gelbe Blütenmeer am Arzberg ist nur für kurze Zeit zu bewundern. Ein Osterspaziergang lohnt sich allemal.
Im Naturschutzgebiet und in der »Kernzone« Arzberg gilt ein strenges Wegegebot. Selbstverständlich dürfen die hier vorkommenden Pflanzen nicht gepflückt oder sonstwie beschädigt werden. Das gilt für alle Pflanzenarten, nicht nur für die gesetzlich besonders geschützten wie den Blaustern oder den Märzenbecher.
Weiterführende Links zum Zweiblättrigen Blaustern:
Fotos des Zweiblättrigen Blausterns aus der Rhön / Marco Klüber
Scilla bifolia in der Wikipedia
Märzenbecher (Leucojum vernum) – erste Frühlingsblüten
0 Comments Published by mk 18. Februar 2008 in ZielartenNicht nur in den Gärten, sondern auch draußen in der Natur haben sich die ersten Märzenbecher (Leucojum vernum) herausgewagt. An einem Standort in der Kuppenrhön waren sie am Wochenende in der Nähe einer Quelle am sonnenexponierten Südhang bereits in Blüte zu sehen, am Nordhang in der Nähe dagegen noch nicht.
Durch zahlreiche Fundmeldungen hat sich das gegenwärtige Verbreitungsbild des Märzenbechers in der Rhön weiter vervollständigt. Als Zielart im botanischen Artenschutzkonzept soll der Märzenbecher in der Rhön aber auch weiterhin eifrig kartiert werden.
Weiterführende Links zum Märzenbecher:
Fotos des Märzenbechers aus der Rhön / Marco Klüber
Leucojum vernum in der Wikipedia
| Familie | Orchidaceae |
| Gültiger Name | Herminium monorchis (L.) R.Br. 1813 |
| Basionym | Ophrys monorchis L. 1753 |
| Synonyme | Orchis monorchis (L.) Crantz 1769 Epipactis monorchis (L.) F.W.Schmidt 1795 Arachnites monorchis (L.) Hoffm. 1804 Satyrium monorchis (L.) Pers. 1807 Herminium clandestinum Gren. & Godr. 1855 |
| Deutsche Namen | Honigorchis, Elfenständel, Einknolle, Herminie |
| Blütezeit | Ende Juni – Mitte Juli |
| Wuchshöhe | 7 – 30 cm |
| Blütengröße | 5 – 8 mm |
| Pflanzengesellschaften | V Mesobromion V Molinion caeruleae V Caricion davallianae |
| Florenelement | submediterran pannonisch karpatisch südatlantisch mittelatlantisch subatlantisch zentraleuropäisch sarmatisch skandinavisch |
| Rote Listen | Deutschland: 2 (stark gefährdet) Bayern: 2 (stark gefährdet) Hessen: 2 (stark gefährdet) Thüringen: 2 (stark gefährdet) |
| Situation in der Rhön | Verbreitungskarte:basierend auf 198 Meßtischblatt-Quadranten. Fundnachweise: Verbreitung: aktuell: 4% der MTBl.-4tel verschollen: 4% Höhenverbreitung: von ca. 300 m bis 700 m Gefährdung: 2 (stark gefährdet) |
| Mehr zu dieser Art: » Elfenstendel in “Die Orchideen der Rhön” » Fotos aus der Rhön von Marco Klüber » Wikipedia (mit weiteren Links und Literaturangaben) |
Gebirgs-Täschelkraut (Thlaspi caerulescens)
- ein beachtenswerter Frühblüher
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Published by mk 16. März 2007 in weitere Arten
Im April sind die Hangwiesen in der Rhön noch nahezu winterkahl, doch an einigen Stellen streckt bereits ein unscheinbarer Frühblüher seine Köpfchen in die Frühlingsluft: Das Gebirgs-Täschelkraut (Thlaspi caerulescens). Offenbar befindet sich diese Art derzeit bei uns in Ausbreitung, eine Tendenz, die auch aus Thüringen und Oberfranken berichtet wurde. Das Gebirgs-Täschelkraut ist zu Beginn der Blütezeit klein und gedrungen und hat ein kugeliges Blütenköpfchen. Später wächst die Pflanze höher heraus, der Blütenstand ist lang und gestreckt. Wer im April in der zentralen Rhön unterwegs ist, sollte die Augen offenhalten und auf die zierliche Pflanze achten. Bisher bekanntgewordene Fundorte liegen in der Umgebung von Poppenhausen, am Weiherberg oberhalb Abtsroda, östlich des Weiherberges in der Schlicht und nördlich von Oberweißenbrunn. Sicherlich gibt es weitere Vorkommen. Potentielle Standorte gibt es beispielsweise im Wasserkuppengebiet, in der Gersfelder Gegend und im oberen Ulstertal zuhauf. Das Gebirgs-Täschelkraut wächst an den bisher bekanntgewordenen Standorten meist auf Basalt. Die Wuchsorte sind südexponierte, extensive, artenreiche Bergwiesen. Auffällige Begleitpflanzen sind beispielsweise Knöllchen-Steinbrech und Mannsknabenkraut, die freilich später blühen. Für Fundmeldungen wären wir sehr dankbar!
Weiterführende Links zum Gebirgs-Täschelkraut:
Fotos des Gebirgs-Täschelkrautes aus der Rhön / Marco Klüber
Thlaspi caerulescens in Ausbreitung? von Peter Ille, Uni Bayreuth [pdf]
| Sehen Sie sich hier die Bildgalerie Rhön an.
Die Rhön-Fotos sind nun in der Bilddatenbank abrufbar. Über die folgenden Links können Sie auch direkt nach Fotos zu bestimmten Themen und Begriffen suchen: Abend Acker Bach Basalt Baum Baumgruppe Bergwald Blockhalde Blumenwiese Buche Burg Detail Eis Feld Fels Flechte Flora Frühling Halbtrockenrasen Herbst Hochmoor Hutebuche Kalk Kirche Kuppe Licht Moor Moos Morgen Nebel Phonolith Rauhreif Rhönschaf Schnee Sommer Sonnenuntergang Streuobstwiese Tal Tau Vulkankegel Wacholderheide Wald Wandern Wasser Weg Wiese Winter Wolke (zurück zum Beginn der Seite) |



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Etymologie: Corallorrhiza: von gr. κοράλλιον korallion = Koralle, gr. ρίζα rhiza = Wurzel; trifida: von lat. trifidus = dreispaltig.
Merkmale: Ziemlich unscheinbares, zierliches Pflänzchen ohne Laubblätter, sondern nur mit wenigen dem Stängel anliegenden Schuppenblättern. Die 2-12 winzigen Blüten (nur 5 mm lang) sind wie die ganze Pflanze gelblichgrün gefärbt. Die Perigonblätter stehen schräg nach vorne ab, die zungenförmige Lippe mit zahnartigen Seitenlappen ist weißlich und mit roten Punkten versehen. Namensgebend ist das korallenartig verzweigte Rhizom.
Standort: Buchen- und Laubmischwälder, auf mäßig trockenen bis humiden Böden. Meist an pflanzenarmen laubbedeckten Stellen auf kalkhaltigen Böden. Kaum in tieferen Lagen. In anderen Gegenden wohl mehr in moosigen Bergnadelwäldern.
Verbreitung und Bestandssituation: Corallorrhiza trifida ist eine nordische bzw. montane Orchidee, die im Tiefland weitgehend fehlt. In Deutschland ist die Rhön eines der wichtigen Teilareale außerhalb der Alpen. In unserem Gebiet beweist Corallorrhiza trifida trotz ihrer Bindung an montane Standorte ein gewisses Wärmebedürfnis, kommt sie doch vorzugsweise an wärmebegünstigten, relativ trockenen Südhängen vor, manchmal sogar in Gesellschaft von Cephalanthera rubra und Orchis purpurea. Die größte Populationsdichte wird im Thüringer Gebietsteil zum Werratal hin erreicht, auch an den Südhängen des oberen Nüsttales ist eine Anhäufung von Funden zu verzeichnen.
Gefährdung: Corallorrhiza trifida ist in der Rhön potentiell gefährdet aufgrund ihrer lückenhaften Verbreitung. An ihren Standorten erscheint die Korallenwurz dank ihrer guten Populationsstärken zwar nicht akut vom Aussterben bedroht, doch ist eine Gefährdungssituation insbesondere durch Veränderungen in der Bewirtschaftungsweise der Wälder gegeben.


Linkes Bild: Korallenwurz im frühlingshaften Buchenhochwald auf einem Kalk-Bergsporn.
Rechtes Bild: Blütenstände.
Weiterführende Links zur Korallenwurz:
Korallenwurz-Fotos aus der Rhön / Marco Klüber
Die Orchideen der Rhön: Corallorrhiza trifida, Korallenwurz
Korallenwurz in : Wikipedia



Familie: Asteraceae – Korbblütler.
Ökologie: Das Katzenpfötchen besiedelt Silikatmagerrasen sowie oberflächlich versauerte Kalkmagerrasen; seltener ist die kleine und konkurrenzschwache Pflanze in Heiden und Kiefernwäldern an lückigen Stellen anzutreffen. Auf mäßig frischen meist kalkarmen modrig bis torfig humosen Lehmböden. Magerkeits- und Weidezeiger, durch Düngung konkurrenzgeschwächt (Verdrängung durch wuchskräftigere Pflanzen).
Typische Lebensräume im Biosphärenreservat Rhön: Kalkmagerrasen, Borstgrasrasen und Zwergstrauchheiden.
Gründe für die Auswahl als Zielart: Das Katzenpfötchen ist überregional gefährdet (Rote Liste-Kategorie 3). Eine Einstufung als attraktive Art erfolgt nicht, weil die Pflanze recht klein und unscheinbar ist und nur geringen Teilen der Bevölkerung überhaupt bekannt ist.
Vorkommen und Verbreitung: Das Katzenpfötchen kommt zwar in Deutschland von den Alpen bis zur Küste vor, ist aber nur in wenigen Regionen wirklich verbreitet. Insgesamt sind seine Bestände im Rückgang begriffen und für die meisten Bundesländern wird seine Verbreitung als zerstreut bis selten angegeben. Man findet das Katzenpfötchen vor allem in den höheren Lagen der Mittelgebirge. In der Ebene sind seine Vorkommen sehr stark zurückgegangen. Im Südwesten Hessens ist es beispielsweise vom Aussterben bedroht. Vorkommen im Bezugsraum häufen sich einerseits im Bereich der ausgedehnten Magerrasen der Vorderrhön und auf den Bergwiesen der Hochrhön.
Gefährdungen und Bestandesentwicklung: Das dekorative Katzenpfötchen ist in der Bundesartenschutzverordnung als besonders geschützte Art aufgeführt, d.h. wild wachsende Pflanzen dürfen nicht gepflückt, ausgegraben oder beschädigt werden. Die Bestandesrückgänge in der Vergangenheit sind im Tiefland vermutlich hauptsächlich auf die Intensivierung der Grünlandnutzung durch Düngung nährstoffarmer Standorte mit spärlicher Vegetation zurückzuführen. Im Bergland ist die Art eher durch Aufgabe der Nutzung der Magerrasen und damit verbundene Verdrängung durch Beschattung von aufkommenden Gehölzen, sich bildende Streuauflagen, die die niedrigen Pflanzen „ersticken“, oder durch Überwachsung durch konkurrenzstärkere Brache-Arten gefährdet.
Schutzziele und Schutzmaßnahmen: Erhaltung von nährstoffarmen, mit nur schütterer Vegetation bewachsenen Lebensräumen wie Magerrasen auf verschiedenen Standorten durch Fortführung der traditionellen Nutzung wie z.B. Schafbeweidung. Weil die Rhön ein Schwerpunktvorkommen der Art in Deutschland ist, kommt sie noch relativ zahlreich vor. Sowohl saure wie basische Magerrasen sind im Biosphärenreservat Rhön noch großflächig erhalten. Als nutzungssensible Art reagiert sie allerdings empfindlich auf Veränderungen, weit stärker als robuste Arten wie Silberdistel beispielsweise.
Verantwortlichkeit für den Schutz der Art: Weil das Katzenpfötchen auch über Europa hinaus recht weit verbreitet ist, hat eine kleine Region wie die Rhön keine besondere Bedeutung für den Schutz der Art. Analysiert man Quantität und Qualität der Vorkommen innerhalb von Deutschland, also national, so erweist sich die Rhön als eines der Hauptgebiete der Art (Haeupler & Schönfelder 1988, Benkert et al. 1998, Peppler 1992 und andere). Insofern kann zumindest von einer überregionalen Bedeutung der Rhön für den Schutz der Art ausgegangen werden. Wegen der noch zahlreichen vitalen Vorkommen in der zentralen und östlichen Rhön wird eine mittlere Priorität angenommen; in weiten Teilen von Kuppenrhön, Südrhön und Rhönvorland sieht die Situation für das Katzenpfötchen weniger günstig aus (nur kleine Populationen), so dass lokal auch von einer hohen Priorität bei Schutzmaßnahmen auszugehen ist.
Sonstiges: Das Katzenpfötchen ist früher als Heilpflanze verwendet worden. Der heute als Hustenmittel zu kaufende „Katzenpfötchenblütentee“ stammt jedoch nicht von Antennaria dioica, sondern von Helichrysum arenarium, der Sand-Strohblume. Als flache Polster bildende Pflanze ist das Katzenpfötchen für extensive Dachbegrünung auf trockenen, mageren Substraten geeignet. Eine Besonderheit ist noch, dass das Aussehen der Blüten der einzelnen Pflanzen recht unterschiedlich sein kann, denn die Art ist unvollständig zweihäusig. Die Hüllblätter der männlichen Blütenköpfe sind meist weiß, die weiblichen meist rosa oder rot.
Spezielle Literatur: Schwabe A. (1990): Veränderungen in montanen Borstgrasrasen durch Düngung und Brachlegung – Antennaria dioica und Vaccinium vitis-idaea als Indikatoren. – Tuexenia 10: 295 – 310.
Steckbrief bearbeitet von Uta Engel & Uwe M. Barth – 27. Januar 2007
Der vollständige Steckbrief als pdf-Datei
Weiterführende Links zum Katzenpfötchen:
Katzenpfötchen-Fotos aus der Rhön / Marco Klüber
Katzenpfötchen in : Wikipedia
Echte und Ästige Mondraute
(Botrychium lunaria und matricariifolium)
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Published by mk 28. Januar 2007 in Zielarten
Familie: Ophioglossaceae – Natternzungengewächse.
Ökologie: Beide Arten wachsen bevorzugt auf trockenen bis frischen, mageren, flachgründigen, ± skelettreichen Lehmböden. Häufig besiedeln sie auch Rohböden, wie sie beispielsweise bei Abgrabungen entstehen. Während die Echte Mondraute eine „beachtliche Toleranz gegenüber den pH-Verhältnissen im Boden“ besitzt, muss die Ästige Mondraute als acidophil gelten (Bennert 1999). Entsprechend besiedelt erstere sowohl Silikat- wie auch Kalkmagerrasen, letztere dagegen nur saure Magerrasen. Bei beiden Arten sind die Populationen gewöhnlich klein und umfassen nach Bennert (1999) selten mehr als 50 (B. lunaria) bzw. 10 (B. matricariifolium) Pflanzen. Nicht selten werden Sekundärstandorte besiedelt, sofern lückige Vegetationsstrukturen vorhanden sind.
Typische Lebensräume im Biosphärenreservat Rhön: Kalkmagerrasen, Borstgrasrasen und Zwergstrauchheiden sowie nährstoffarme Rotschwingelweiden (Huteflächen). Selten Sonderstandorte wie steinige Flächen in Steinbrüchen. Die meisten Vorkommen der Echten Mondraute befinden sich in Borstgrasrasen vom Typ des Polygalo-Nardetum, was allgemein für die Mittelgebirge typisch ist (Wolff 1987). Die Standorte zeigen oft Übergangscharakter zum Wirtschaftsgrünland. Die Echte Mondraute ist darüberhinaus auch in Bromion- und Sesleriatalia-Gesellschaften anzutreffen.
Gründe für die Auswahl als Zielart: Nach Korneck et al. (1996) gilt der Gewöhnliche Rautenfarn in Deutschland als gefährdet, der Ästige Rautenfarn als stark gefährdet (Rote Liste-Kategorie 3 bzw. 2). Zudem hat Deutschland eine starke Verantwortung für die Erhaltung der Art. Die Gefährdung wurde mit Ausgabe der neuen Roten Liste in 1996 aufgrund einer Empfehlung von Schiemionek & Bennert (1996) von 1 (vom Aussterben bedroht) auf 2 geändert. Grund war die Entdeckung einer Reihe von neuen Vorkommen.
Vorkommen und Verbreitung: Während B. lunaria auf der nördlichen Erdhalbkugel weit verbreitet ist, besitzt B. matricariifolium nur ein relativ kleines Areal beiderseits des Atlantik. Während diese nur noch etwa 70 Fundorte in Deutschland besitzt, ist jene relativ weit verbreitet und gebietsweise (so in der Rhön) mir etlichen Populationen vertreten, aber doch insgesamt selten.
Gefährdungen und Bestandesentwicklung: Beide Arten sind als kleinwüchsige und konkurrenzschwache Geophyten von einer lückigen Vegetation mit offenen Bodenstellen abhängig. Aufgrund der Eutrophierung von Magerrasen durch Immisionen oder direkte Düngung werden nährstoffliebende und wüchsige Arten gefördert, die beide Mondrauten schnell verdrängen. Ähnliche Folgen haben die Aufgabe extensiver Beweidung mit nachfolgender Sukzession sowie Aufforstung. Die Echte Mondraute gilt in ganz Hessen als stark gefährdet (Rote Liste Kategorie 2).
B. matricariifolium zeigt oft starke Schwankungen der Populationsstärke, die nicht mit den Witterungsverhältnissen korrellieren (Muller 1992). Offensichtlich sind die Populationszyklen und die Lebensdauer der Einzelpflanzen sehr kurz, so dass die Populationen kontinuierlich auf günstige keimungsbedingungen angewiesen sind. Grundsätzlich reagieren beide Arten empfindlich aus Witterungseinflüsse, wobei in extrem ungünstigen Jahren die Blattentwicklung ganz ausfallen kann. Die Ästige Mondraute ist in Hessen ausgestorben (Rote Liste Kategorie 0). In der Rhön gibt es noch Vorkommen im bayerischen Gebietsteil.
Schutzziele und Schutzmaßnahmen: „Alle Maßnahmen, welche die Wuchsorte kurzrasig und offen halten, können als förderlich gelten. Als günstigste Pflegemaßnahmen bieten sich die Wiederaufnahme extensiver Beweidungspraktiken oder gelegentliche (ein- bis zweischürige) Mahd an, möglichst verbunden mit einer Aushagerung der Standorte durch Nährstoffentzug. [...] Wirkungsvoller Schutz ist nur in Gebieten möglich, in denen immer wieder offene und gestörte Flächen spontan entstehen oder geschaffen werden.“ (Bennert 1999) Spezielle populationsstützende Maßnahmen sind für B. lunaria nicht notwendig; kleine Populationen von B. matricariifolium könnten durchaus mit Nachzuchten aus autochthonem Sporenmaterial gestärkt werden; dies gilt auch für die Etablierung neuer Populationen an geeigneten Standorten (Dyer 1994).
Verantwortlichkeit für den Schutz der Art: Vor allem wegen der meist kleinen Populationen und deren geringen Zahl ist beiden Arten bei Schutzmaßnahmen eine hohe Priorität einzuräumen. Wegen des kleinen Areals der Ästigen Mondraute und der europaweit wenigen Vorkommen ist bei dieser Art von einer hohen Verantwortlichkeit auszugehen.
Sonstiges: Die Echte Mondraute wird auch Gewöhnliche oder Gemeine M. genannt. Die Gattungsbezeichnung Mondraute ist gebräuchlicher als Rautenfarn.
Spezielle Literatur: Bennert H. W. (1999): Die seltenen und gefährdeten Farnpflanzen Deutschlands – Biologie, Verbreitung, Schutz. Hrsgg. Vom Bundesamt für Naturschutz; 381 S. [hier ausführliche Behandlung und weitere Literatur]
Gürgens K. (1968): Zur Verbreitung, Ökologie und Vergesellschaftung der Botrychium-Arten im Vogtland. – Ber. Arbeitsgem. Sächs. Botaniker N.F. 8: 159-167.
Kramer K. U. [Hrsg] (1984): Illustrierte Flora von Mitteleuropa. Band I, Teil 1, Pteridophyta. 3. Aufl. – Paul Parey, Berlin & Hamburg; 310 S.
Wolff P. (1987): Die Mondrauten Botrychium matricariifolium und B. lunaria in der Westpfalz und im Ostsaarland. – Mitt. Pollichia 74: 205-220.
Øllgard, B. & Tind, K. (1993): Scandinavian Ferns – A Natural History of the Ferns, Clubmosses, Quillworts, and Horsetails of Denmark, Norway, and Sweden. Rhodos, Copenhagen; 217 p.
Steckbrief bearbeitet von Uta Engel & Uwe M. Barth – 27. Januar 2007
Der vollständige Steckbrief als pdf-Datei
Weiterführende Links zur Mondraute:
Mondrauten in : Wikipedia
Die Zielarten im botanischen Artenschutzkonzept
0 Comments Published by mk 28. Januar 2007 in Zielarten
Acinos arvensis – Steinquendel
Aconitum napellus + variegatum – Eisenhut (blaublühend)
Adonis aestivalis – Sommer-Adonisröschen
Alyssum alyssoides – Kelch-Steinkraut
Anemone sylvestris – Großes Windröschen
Antennaria dioica – Gew. Katzenpfötchen
Anthriscus nitidus – Glanz-Kerbel
Arnica montana – Berg-Wohlverleih
Asplenium septentrionale – Nordischer Streifenfarn
Aster amellus – Berg-Aster
Botrychium lunaria + matricariifolium – Echte + Ästige Mondraute
Calluna vulgaris – Besenheide
Campanula latifolia – Breitblättrige Glockenblume
Carduus personata – Berg-Distel
Carex appropinquata – Schwarzschopf-Segge
Carex davalliana – Davalls Segge
Carex hartmanii – Hartmans Segge
Carex limosa + Carex diandra – Schlamm-Segge + Draht-Segge
Carlina acaulis – Silberdistel
Caucalis platycarpos – Acker-Haftdolde
Centaurea montana – Berg-Flockenblume
Chenopodium bonus-henricus – Guter Heinrich
Cicerbita alpina – Alpen-Milchlattich
Cirsium acaule – Stengellose Kratzdistel
Cochlearia pyrenaica – Pyrenäen-Löffelkraut
Consolida regalis – Feld-Rittersporn
Corallorhiza trifida – Korallenwurz
Corydalis cava + intermedia – (Mittlerer) Lerchensporn
Crepis mollis – Weicher Pippau
Crepis praemorsa – Abgebissener Pippau
Cynoglossum germanicum – Deutsche Hundszunge
Cypripedium calceolus – Frauenschuh
Dactylorhiza maculata s. l. – Geflecktes Knabenkraut
Dactylorhiza majalis – Breitblättriges Knabenkraut
Dianthus gratianopolitanus – Pfingst-Nelke
Dianthus superbus ssp. superbus – Pracht-Nelke
Drosera rotundifolia – Rundblättrig. Sonnentau
Empetrum nigrum – Schwarze Krähenbeere
Epipactis palustris – Sumpf-Stendelwurz
Eriophorum latifolium – Breitblättriges Wollgras
Eriophorum vaginatum – Scheidiges Wollgras
Euphrasia frigida – Nordischer Augentrost
Gagea spathacea – Scheiden-Goldstern
Galium boreale – Nordisches Labkraut
Genista tinctoria – Färber-Ginster
Gentianella ciliata – Fransen-Enzian
Gentianella germanica – Deutscher Enzian
Geranium sylvaticum – Wald-Storchschnabel
Herminium monorchis – Elfenstendel, Honigorchis
Hieracium lactucella – Öhrchen-Habichtskraut
Hypochaeris maculata – Geflecktes Ferkelkraut
Juniperus communis – Gewöhnlicher Wacholder
Legousia hybrida – Kleiner Frauenspiegel
Leucojum vernum – Märzenbecher
Lilium martagon – Türkenbund-Lilie
Lunaria rediviva – Silberblatt
Lycopodium clavatum – Keulen-Bärlapp
Melampyrum nemorosum – Hain-Wachtelweizen
Menyanthes trifoliata – Fieberklee
Ophrys insectifera – Fliegen-Ragwurz
Orchis mascula – Stattliches Knabenkraut
Orchis morio – Kleines Knabenkraut
Orchis purpurea – Purpur-Knabenkraut
Orobanche spp. – Sommerwurz, 3 (4) Arten
Parnassia palustris – Sumpf-Herzblatt
Pedicularis sylvatica – Wald-Läusekraut
Petasites albus – Weiße Pestwurz
Phyteuma orbiculare – Kugelige Teufelskralle
Platanthera chlorantha + bifolia – Berg-Waldhyazinthe
Prenanthes purpurea – Hasenlattich
Pseudorchis albida – Weißzüngel-Orchidee
Pulsatilla vulgaris – Gewöhnliche Kuhschelle
Ranunculus fluitans – Flutender Wasserhahnenfuß
Ranunculus platanifolius – Platanenblättriger Hahnenfuß
Rhinanthus alectorolophus – Zottiger Klappertopf
Rhinanthus glacialis – Begrannter Klappertopf
Ribes alpinum – Alpen-Johannisbeere
Sanguisorba officinalis – Großer Wiesenknopf
Scorzonera hispanica – Spanische Schwarzwurzel
Sedum villosum – Sumpf-Fetthenne
Selinum carvifolia – Kümmel-Silge
Serratula tinctoria – Färber-Scharte
Sesleria albicans – Blaugras
Teucrium botrys – Trauben-Gamander
Thesium pyrenaicum – Wiesen-Leinblatt
Thymus pulegioides – Arznei-Thymian
Trifolium spadiceum – Moor-Klee
Triglochin palustre – Sumpf-Dreizack
Trollius europaeus – Trollblume
Vaccinium oxycoccos – Gewöhnl. Moosbeere
Vaccinium uliginosum – Rauschbeere
Vaccinium vitis-idaea – Preiselbeere
Woodsia ilvensis – Südlicher Wimperfarn

| Bilddatenbank von Pflanzenfotos aus der Rhön von Marco Klüber. Klicken Sie auf einen Link, um zu den Bildern der einzelnen Arten zu gelangen. Zur Zeit liegen Bilder folgender Arten vor: |
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Acer platanoides Spitzahorn Achillea millefolium Echte Schafgarbe Adonis vernalis Frühlings-Adonisröschen Ajuga reptans Kriechender Günsel Allium montanum Berg-Lauch Allium oleraceum Kohl-Lauch Allium ursinum Bärlauch Anacamptis morio Kleines Knabenkraut Anacamptis pyramidalis Pyramiden-Orchidee Anemone nemorosa Buschwindröschen Anemone sylvestris Wald-Anemone Antennaria dioica Katzenpfötchen Anthemis tinctoria Färber-Hundskamille Anthericum liliago Astlose Graslilie Anthericum ramosum Ästige Graslilie Anthoxanthum odoratum Gewöhnliches Ruchgras Aquilegia vulgaris Gewöhnliche Akelei Aristolochia clematitis Osterluzei Arum maculatum Gefleckter Aronstab Aster linosyris Gold-Aster Athyrium filix-femina Frauenhaarfarn Atropa bella-donna Tollkirsche |
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Bupleurum rotundifolium Rundblättriges Hasenohr Campanula glomerata Büschelige Glockenblume Campanula latifolia Breitblättrige Glockenblume Campanula persicifolia Pfirsichblättrige Glockenblume Campanula trachelium Nesselblättrige Glockenblume Cardamine hirsuta Behaartes Schaumkraut Cardamine pratensis Wiesen-Schaumkraut Carlina acaulis Silberdistel Centaurea pseudophrygia Perücken-Flockenblume Cephalanthera damasonium Weißes Waldvögelein Cephalanthera longifolia Schwertblättriges Waldvögelein Cephalanthera rubra Rotes Waldvögelein Cicerbita alpina Alpen-Milchlattich Cirsium eriophorum Wollkopf-Kratzdistel Clematis recta Aufrechte Waldrebe Colchicum autumnale Herbstzeitlose Corallorrhiza trifida Korallenwurz Corydalis cava Hohler Lerchensporn Corydalis intermedia Mittlerer Lerchensporn Crataegus spec. Weißdorn Cypripedium calceolus Frauenschuh |
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Dactylorhiza fuchsii Fuchs’ Knabenkraut Dactylorhiza incarnata Fleischrotes Knabenkraut Dactylorhiza majalis Breitblättriges Knabenkraut Dactylorhiza viridis Grüne Hohlzunge Daphne mezereum Seidelbast Daucus carota Wilde Möhre Dianthus carthusianorum Karthäuser-Nelke Dianthus gratianopolitanus Pfingst-Nelke Dianthus superbus Pracht-Nelke Dictamnus albus Diptam Digitalis purpurea Roter Fingerhut Echinops sphaerocephalus Kugeldistel Echium vulgare Natternkopf Epilobium angustifolium Schmalblättriges Weidenröschen Epipactis atrorubens Braunrote Stendelwurz Epipactis helleborine Breitblättrige Stendelwurz Epipactis leptochila Schmallippige Stendelwurz Epipactis microphylla Kleinblättrige Stendelwurz Epipactis muelleri Müllers Stendelwurz Epipactis neglecta Übersehene Stendelwurz Epipactis purpurata Violette Stendelwurz Eriophorum vaginatum Scheidiges Wollgrasd Erophila verna Frühlings-Hungerblümchen Eryngium campestre Feldmannstreu Euonymus europaeus Europäisches Pfaffenhütchen Euphrasia rostkoviana Gewöhnlicher Augentrost |
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Fagus sylvatica Rotbuche Fritillaria meleagris Schachblume Gagea lutea Wald-Gelbstern Gagea pratensis Wiesen-Gelbstern Gagea villosa Acker-Gelbstern Gentiana cruciata Kreuz-Enzian Gentianella ciliata Fransen-Enzian Gentianella germanica Deutscher Enzian Geranium sanguineum Blutroter Storchschnabel Goodyera repens Kriechendes Netzblatt Gymnadenia conopsea Mücken-Händelwurz Gymnadenia splendida Prächtige Händelwurz Hedera helix Efeu Helianthemum apenninum Apenninen-Sonnenröschen Helleborus foetidus Stinkende Nieswurz Helleborus viridis Grüne Nieswurz Hepatica nobilis Leberblümchen Heracleum sphondylium Wiesen-Bärenklau Herminium monorchis Honigorchis Himantoglossum hircinum Bocksriemenzunge Iris germanica Deutsche Schwertlilie Juniperus communis Wacholder |
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Lathraea squamaria Schuppenwurz Leucojum vernum Märzenbecher Lilium bulbiferum Feuerlilie Lilium martagon Türkenbundlilie Linum austriacum Österreichischer Lein Listera ovata Großes Zweiblatt Lonicera periclymenum Geißblatt Lunaria rediviva Silberblatt Lupinus polyphyllos Vielblättrige Lupine Lycopodium clavatum Keulen-Bärlapp Matteuccia struthiopteris Straußfarn Melampyrum arvense Acker-Wachtelweizen Melampyrum cristatum Kamm-Wachtelweizen Melampyrum nemorosum Hain-Wachtelweizen Melica ciliata Perl-Wimpergras Menyanthes trifoliata Fieberklee Muscari botryoides Kleine Traubenhyazinthe Muscari neglectum Übersehene Traubenhyazinthe Muscari racemosum Weinbergs-Traubenhyazinthe |
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Narcissus poëticus Dichter-Narzisse Neotinea tridentata Dreizähniges Knabenkraut Neotinea ustulata Brandknabenkraut Neottia nidus-avis Nestwurz Ophrys apifera Bienenragwurz Ophrys araneola Kleine Spinnenragwurz Ophrys holoserica Hummelragwurz Ophrys insectifera Fliegenragwurz Ophrys sphegodes Große Spinnenragwurz Orchis anthropophora Ohnsporn Orchis mascula Mannsknabenkraut Orchis militaris Helmknabenkraut Orchis pallens Blasses Knabenkraut Orchis purpurea Purpurknabenkraut Orobanche bartlingii Bartlings Sommerwurz Orobanche caryophyllacea Nelken-Sommerwurz Orobanche elatior Hohe Sommerwurz Orobanche lutea Gelbe Sommerwurz Orobanche reticulata Netz-Sommerwurz |
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Papavera rhoeas Klatschmohn Paris quadrifolia Einbeere Parnassia palustris Sumpf-Herzblatt Petasites hybrida Gewöhnliche Pestwurz Platanthera bifolia Zweiblättrige Waldhyazinthe Platanthera chlorantha Grünliche Waldhyazinthe Polygala amara Bitteres Kreuzblümchen Polygala vulgaris Gewöhnliches Kreuzblümchen Polygonatum odoratum Echtes Salomonsiegel Polygonum bistorta Wiesen-Knöterich Polypodium vulgare Gewöhnlicher Tüpfelfarn Potentilla erecta Blutwurz Primula elatior Hohe Schlüsselblume Primula veris Frühlings-Schlüsselblume Prunus avium Wildkirsche Prunus spinosa Schlehdorn Pseudorchis albida Weißzüngel Pulsatilla vulgaris Gewöhnliche Küchenschelle Ranunculus platanifolius Platanenblättriger Hahnenfuß Rosa pimpinellifolia Bibernellblättrige Rose |
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Sanguisorba minor Kleiner Wiesenknopf Sanguisorba officinalis Gewöhnlicher Wiesenknopf Scilla bifolia Blaustern Sedum reflexum Felsen-Fetthenne Silene flos-cuculi Kuckucks-Lichtnelke Sorbus aria Mehlbeere Spiranthes spiralis Herbstwendelähre Stachys recta Aufrechter Ziest Tanacetum corymbosum Doldige Margerite Teucrium chamaedrys Edel-Gamander Thesium linophyllon Mittleres Leinblatt Thlaspi caerulescens Gebirgs-Täschelkraut Thlaspi montanum Berg-Täschelkraut Thlaspi perfoliatum Stengelblättriges Täschelkraut Trifolium spadiceum Moorklee Trinia glauca Faserschirm Trollius europaeus Trollblume Tulipa sylvestris Wildtulpe Verbascum nigrum Schwarze Königskerze Veronica chamaedrys Gamander-Ehrenpreis Veronica teucrium Großer Ehrenpreis Vicia faba Saubohne Vicia pannonica Ungarische Wicke Vicia sylvatica Wald-Wicke Viola hirta Rauhes Veilchen Viola reichenbachiana Wald-Veilchen |
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Rhönflora - Netzwerk Rhönbotanik. Wir sind ein freiwilliger Arbeitskreis von Botanikern, die sich zum Ziel gesetzt haben, die Pflanzenwelt der Rhön zu erforschen. Auf unseren Seiten finden Sie Informationen über uns, unsere Veranstaltungen, über die Rhön und Pflanzen in der Rhön.
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- Katzenpfötchen (Antennaria dioica)
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